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Das Wort zur neuen Alten Mälzerei

Dr. Andreas Hildenbrand, IHK Rhein-Neckar, 24. Juli 2021

 

Lieber Herr Courdouan

Liebes Mälzerei-Team,

Herr Oberbürgermeister,

meine Damen und Herren,

 

Ich überbringe, das ist klar,

die Grüße von der IHK.

Und meine Freude, die ist groß,

denn hier ist WIEDER etwas los.

 

Für mich der allererste Grund

zur Freud‘, gleich neben Kammer und

Gericht und auch DHBW,

liegt Mosbachs Mälzerei echt schee

 

Mit uns‘rem Zentrum Seit‘ an Seit‘.

Von nirgends ist es wirklich weit,

von überall nur ein paar Schritte,

stärkt sie die Stadt in ihrer Mitte.

 

Nach Monaten der Vorlaufszeit,

jetzt Arbeitsplatz für 60 Leut‘,

Ist innen alles elegant.

Kultur gibt es an jeder Wand.

 

Am Eingang kann man sie schon seh‘n

Gleich rechts, die Mosbach Wall of Fame.

Dort sieht man dann die Stars der Welt,

Und sich im Spiegel: das gefällt

Für mich der nunmehr zweite Grund

Ist folgend einfacher Befund:

Akzentuiert, so wie ein Tusch,

folgt das Konzept einem Fil Rouge

 

Ein‘ roten Faden, der verbindet,

und der im Haus auch nicht verschwindet:

Vorbei am Flügel zur Gard‘robe

Bis in den Raum zur Auftrittsprobe.

 

Bis hin zu dem Design-Abort

setzt dieser Faden sich noch fort.

Sogar in jedem einzel‘ Örtchen

setzt er sich weiter fort und förtchen.

 

Herr Courdouan, darf ich das sagen,

Es gibt nur eines zu beklagen.

Zu unser aller größtem Glück

fehlt Ihnen noch ein Baugrundstück.

 

Denn muss er abends nicht zurück,

wächst die Kultur gleich noch ein Stück.

Wohnt er in Mosbach, bei uns hier,

dann ist er unser Arbeitstier.

 

Reicht der Fil Rouge dann bis dort hin,

schafft er so Raum für neuen Sinn.

Denn ohne ständiges Gehetz‘

wird aus dem Faden schnell ein Netz.

 

Und aus dem Netz wird dann ein Team.

Man kann es heut schon wachsen seh‘n.

Auch ausgebildet und studiert

wird künftig hier ganz ungeniert.

 

Für diese Kunst mit Speis und Trank!

Sag‘ ich euch gern: ganz vielen Dank!

Respekt für Engagement und Mut,

macht weiter so, ihr macht das gut.

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